Kundenprojekt, jetzt eigenes Produkt

Maßwerk. Vier Möbel, jedes Maß.

Ein Tischler baut nach Maß, ein Katalog zeigt feste Größen. Maßwerk schließt die Lücke: Breite, Höhe, Tiefe, Türen, Griffe und Füße gehen in eine Engine, die daraus jedes Mal neue Geometrie rechnet. Dasselbe Möbel steht danach maßstabsgetreu im eigenen Zimmer, durch die Kamera des Telefons.

Die Webansicht läuft öffentlich, die App auf dem iPhone. Jedes Bild hier hat die Engine im Moment der Aufnahme gerechnet, nichts davon ist ein vorbereitetes Modell.

Selbst ausprobieren

Der Katalog

Vier Grundformen,
keine festen Größen.

Maßwerk, Sideboard in Eiche hell

Sideboard

80 bis 240 cm breit, 1 bis 3 Türen

Ab 140 cm Breite setzt die Engine von selbst eine Mittelseite, ab 70 cm Höhe einen Fachboden. Das ist keine Optik, das ist Statik: eine Platte, die zu weit frei spannt, hängt durch.

Maßwerk, Bücherregal in Eiche hell

Bücherregal

60 bis 120 cm breit, bis 220 cm hoch

Zwei bis acht Fächer, und wer nichts einstellt, bekommt sie aus der Höhe gerechnet: rund 35 cm je Fach. Ab 90 cm Breite kommt eine Mittelseite dazu, sonst hinge der Boden durch.

Maßwerk, Esstisch in Eiche hell

Esstisch

120 bis 300 cm lang

Beine, Zarge und Platte hängen zusammen. Die Zargenhöhe ist einstellbar, schmal wirkt filigran und hoch wuchtig, und ab 200 cm Länge zieht die Engine eine Mittelzarge ein.

Maßwerk, Kommode in Eiche hell

Kommode

60 bis 180 cm breit, 2 bis 6 Schübe

Aus einem Referenzfoto abgeleitet und danach frei gerechnet: die Schübe teilen sich den Innenraum gleichmäßig, rund 25 cm je Schub, die Griffleiste sitzt immer auf derselben relativen Höhe.

Das Werkzeug

Jeder Wert kennt
seine Grenzen.

Neben jedem Maß steht die Spanne, in der das Möbel baubar ist, und nicht jeder Wert ist ein Maß: Türen und Fächer laufen als Stückzahl, Griff und Fuß als Auswahl im Klartext. Beides kommt aus derselben Beschreibung, aus der auch die Geometrie entsteht.

Die Webansicht von Maßwerk: links ein Sideboard in Eiche, rechts das Bedienfeld mit Maßen, Ausführung und Materialzonen
160 cm breit, zwei Türen, Bügelgriff, Winkelfuß. Läuft im Browser unter tischler-ar-dev.pages.dev.

Maßwerk im Einzelnen

Maßwerk, Erst ansehen, dann aufstellenMaßwerk, Maße in echten ZentimeternMaßwerk, Vier Zonen, getrennt belegtMaßwerk, Sofort gerechnet, nicht nachgeladen

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Erst ansehen, dann aufstellen

Die App beginnt nicht in der Kamera, sondern beim Möbel: es steht auf dem Startbildschirm, dreht sich am Finger und lässt sich anfassen, bevor irgendjemand nach Kamerarechten fragt. Wer will, holt es danach in den Raum.

Maße in echten Zentimetern

Breite, Höhe, Tiefe, dazu die Ausführung: Zahl der Türen, Griffform, Fußform. Neben jedem Wert steht die Spanne, in der das Möbel überhaupt baubar ist. Was außerhalb liegt, lässt sich gar nicht erst einstellen.

Vier Zonen, getrennt belegt

Korpus, Front, Griffe und Füße tragen jeweils eine eigene Materialliste, weil ein Griff aus Eiche etwas anderes ist als ein Korpus aus Eiche. Zehn Hölzer und Lacke, vier Metalle.

Sofort gerechnet, nicht nachgeladen

Nussbaum-Korpus mit weißer Front, ohne Wartezeit. Es gibt keine fertigen Modelle, die dafür geladen würden: die Geometrie entsteht bei jeder Änderung neu, auf dem Gerät, aus derselben Engine wie im Browser.

Warum so

Eine Engine,
zwei Laufzeiten.

Die naheliegende Bauweise wäre gewesen, das Möbel zweimal zu beschreiben: einmal in JavaScript für den Browser, einmal in Swift für das Telefon. Das hält keine zwei Änderungen durch. Wer die Fachhöhe eines Regals an einer Stelle anfasst und an der anderen vergisst, bekommt zwei Möbel mit demselben Namen.

Also gibt es die Beschreibung genau einmal, in reinem JavaScript ohne Abhängigkeiten. Der Browser führt sie direkt aus, das iPhone über JavaScriptCore, und beide bekommen dieselbe Liste aus Platten und Bauteilen zurück. Was daraus ein Bild macht, ist danach verschieden: Three.js im Browser, RealityKit auf dem Gerät. Die Maße nicht.

Gerechnet wird in Millimetern und auf ein Millionstel Meter gerundet, bevor irgendetwas gezeichnet wird. Das klingt nach Übertreibung, ist aber der Grund, warum ein Sideboard mit 143 cm auf beiden Geräten dieselbe Fuge hat: Rundungsfehler, die sich über zwölf Bauteile summieren, sieht man am Ende als schiefe Kante.

Was es beantwortet
Passt dieses Möbel in genau diesen Raum?
Plattform
iPhone mit Kamera, dazu eine Webansicht zum Ausprobieren
Möbel
Vier, jedes frei parametrisch statt in festen Größen
Geometrie
Auf ein Millionstel Meter gerundet, also auf den Mikrometer
Technik
Eine Engine in reinem JavaScript, im Browser über Three.js, auf dem iPhone über RealityKit und JavaScriptCore
Geprüft durch
161 automatische Tests: 124 an der Engine, 30 an der App, 7 an der Blender-Strecke
Stand
Läuft auf dem iPhone und im Browser. Der Katalog ist ausbaubar, die Preisrechnung fehlt noch.